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Geschrieben von: Wolfgang Hesse   
Montag, den 15. Juni 2026 um 00:00 Uhr
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33. WGT - Was für ein Festival
Start in den Festival-Freitag
Picknick bei Musik auf dem Mittelaltermarkt (Samstag, 23.5.2026)
Szenemusik beim Wave Gotik Treffen am Beispiel: Sonntag, dem 24.5.2026
„Leider schon zu Ende“ – der WGT-Montag (24.5.2026)
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Start in den Festivalfreitag (22.5.2026) im Heidnischen Dorf und beim Viktorianischen Picknick.

Natürlich gehört das Viktorianische Picknick zu den Anziehungspunkten am WGT-Freitag. Schnell füllte sich die Wiese im „Clara-Park“. Schon gegen 15 Uhr schien jedes freie Plätzchen belegt zu sein. Die Sonne lachte vom Firmament und Schattenplätze waren rar. Viele sehenswerte Gewandungen präsentierten die Leipziger und ihre Gäste. Viel Aufwand und jede Menge Ideen stecken dahinter. Zwischen den vielen Leuten waren hin und wieder auch Musiker und Bandleute zu entdecken, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen.
Es gab an manchen Stellen, besonders auf den Hauptwegen, kaum ein Durchkommen. Junge Frauen im Gothic Style luden die Gäste zu einer kleinen Ausfahrt durch den Clara-Zetkin-Park ein. Selbst zu fortgeschrittener Stunde strömten die Leute mit Gewandungen und Picknick-Körben in den Park. Es war auch dieses Jahr wieder ein Höhepunkt des Treffens. Mehr Zaungäste, als in den Vorjahren, trauten sich unter die illustren Gäste und freuten sich über Fotos mit ihren „Lieblingskostümen“.























Im Heidnischen Dort startete die Konzertreihe mit Bianca Stücker & Bruxas Solis. Allein schon das Outfit der vier Damen versetzte in Staunen. Im Mittelpunkt standen Songs um die Tarot-Karten. Bianca hat zu jeder wichtigen Karte einen Song komponiert. Just an diesem Freitag ist das Album „The Tarot Songs“ erschienen. Daneben erklangen natürlich auch Songs mit Bianca aus ihren bereits erschienenen Album „De Alchemia“. Mit dem unterschiedlichsten Instrumentarium, Tanz und Gesang begeisterte die sympathische Band das Publikum vor der Heidenbühne.








Livepremiere mit Voyna

Peer und sein Soloprojekt Voyna, hatte im Täubchental Bühnenpremiere. Mit einer kompletten Band brachte Voyna die Songs auf die Bühne. Dabei faszinierte, ab dem ersten Song, die charismatische Stimme des Frontmanns. Das Repertoire schöpfte sich aus beiden Alben dem Debütalbum “The Cinvat Bridge“, der 2023er-EP „And the Heresies“ und den neuen Studioalbum „Monsters“, erschienen am 28. November 2025.
Peer Lebrecht, der Kopf der Berliner Post-punk/Darkwave Band Golden Apes, wollte während der Pandemiezeit nicht untätig bleiben und hat sich für dieses Solo-Projekt entschieden. Die Songauswahl konzertierte sich vorrangig auf das letzte Album „Monsters“, wobei Songs, wie Wrong Face, Days of Light, All Your Ways, Waters und Mountains zu hören waren. Trotz früher Nachmittagsstunde füllte sich der Saal im Täubchental ziemlich schnell. Peer und seine Leute auf der Bühne konnten vollends begeistern. Es war eine Premiere, die sicher von weiteren Live-Auftritten gefolgt werden sollte.
Vlad in Tears heizten als nächste ein
Musikalisch bleib es im Täubchental rockig. Auch hier ging es Monster, zumindest hatte der zweite Song des Sets, diesen Titel. Die Band die 2007 in Italien gegründet wurde, zählt mittlerweile zu den bekannten Dark-Rock-/Metal-Bands aus Berlin. Frontmann Chris Vlad (Gesang), Dario Vlad (Bass), Frankie (Schlagzeug), Lex (Gitarre) und PVee (Gitarre) begeisterten durch eine mitreißenden Show auf der kleinen Bühne im Täubchental. Der Sound ging ins Ohr und viele Gäste der ersten Reihen waren auch mit den Texten vertraut beim Mitsingen. Songs, wie Right now, Kiss my Soul, Not Good Enough oder Hear me out gehörten zur sehr mitreißenden Show des zweiten Acts an diesem Abend.









Der erste Abend in der Agra-Halle sollte den WGT-Höhepunkt bereits vorwegnehmen

In der großen Agra-Halle fieberten Tausende den Höhepunkten des ersten WGT-Tages entgegen.
Mit „Das Ich“ und „Solar Fake“ gab es dazu die richtige Einstimmung. Die Urgesteine der „Neuen Deutschen Todeskunst“ und der Sänger Sven Friedrich mit der charismatischen Stimme, bekannt von Bands, wie Dreadful Shadows und Zeraphine, lockten viele Interessierte in die Halle.
Die Pop-Ikone, der 1980-er Jahre Kim Wilde, das erste Mal beim WGT brachte den Einlass in der Halle zum Stopp, so viele wollten die englische Künstlerin sehen und hören. Sie enttäuschte niemand. Alle ihre legendären Hits, wie Kids In America, You Keep Me Hangin' On und You Came schallten durch die Halle. Auch der Depeche Mode Klassiker „Enjoy the Silence“ gehörte zu den präsentieren Songs in dieser Show. Dabei war der Sound so realistisch, wie zur Erscheinungszeit der Songs. Sie befand sich gerade auf Europatour mit ihrem Album „Closer“. Der Stopp in Leipzig wird ihr sicher in Erinnerung geblieben sein. Mit dabei ihre Nichte Scartett Wilde, die mit einer prächtigen Stimme, einige Gesangsparts übernahm. In ein paar Monaten wird Scarlett die Wilde Familie mit einem Baby erweitern.









Die Einstürzenden Neubauten mit Sänger und Gründer Blixa Bargeld wurden bereits 1980 gegründet und beeinflussten mit ihrem Sound maßgeblich die schwarze Musikszene. Für Mark Bennecke, der die Band vor dem Publikum ankündigte, waren die Neubauten das Highlight alles seiner WGT-Besuche. Auch sie hielten ihr Versprechen und kreierten Sounds mit den unterschiedlichsten Geräten, wie Stahlrohren, Blechen und sogar einer Flugzeugturbine. Natürlich durften auch Gitarren und Keyboards nicht fehlen. Dieser legendäre Sound ließ bei so manchen Urgesteinen der Szene Gänsehaut aufkommen.









Mit der nachfolgenden Sängerin Anja Huwe von X-Mal Deutschland aus den 1980-er Jahren im Stile von Postpunk kamen bei vielen ebenfalls Erinnerungen an die Anfänge der dunklen Musik auf.