33. WGT - Was für ein Festival - Seite 5 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Hesse   
Montag, den 15. Juni 2026 um 00:00 Uhr
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33. WGT - Was für ein Festival
Start in den Festival-Freitag
Picknick bei Musik auf dem Mittelaltermarkt (Samstag, 23.5.2026)
Szenemusik beim Wave Gotik Treffen am Beispiel: Sonntag, dem 24.5.2026
„Leider schon zu Ende“ – der WGT-Montag (24.5.2026)
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„Leider schon zu Ende“ – der Montag (24.5.2026)

Ein Anziehungspunkt, wie in jedem Jahr, die heiter morbiden Vorträge vom Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke. Sie lockten Tausende in die Halle 4.2. Diesmal ging es um die Forschungen, die Mark in Moskau an den Überesten von Hitlers Schädel vollzog. Die letzten Tage im Führerbunker, so Beneke, seien tatsächlich so wie im Film „Der Untergang“ zu sehen passiert. Es gäbe dazu nur übereinstimmende Aussagen. An vielen Merkmalen war sich Benecke sicher, dass es sich tatsächlich um den Originalschädel handele. Alle Überlebens-Phantasien des „Führers“ seien damit ad absurdum geführt, so der Kriminalbiologe. Zum Schmunzeln waren seine Berichte über den Sowjetischen Geheimdienst KGB, in dessen Auftrag er zusammen für National Geografic er diese Untersuchungen durchführte.









Vor diesem Vortrag begeisterten Stimmgewalt, der Hard-Chor aus Berlin mit ihren Dark a-Capella Programm. Eigene Stücke und ihre Interpretation von bekannten Gothic-Songs, wie etwa von ASP „Ungeschickte Liebesbriefe“ standen auf dem abwechslungsreichen Programm.









Sehr interessant war die Ausstellung auf der Empore im Agra Cafe in der Agra-Halle 4.1.
Kunstwerke von Ron Kuhwede(Fotografie), Leander Wennige (Skulptur), Leni Deschner (Malerei, Zeichnung), Tanja Deschner(Malerei, Zeichnung), Susan Illingworth (Collage) und Dicle Kara (Zeichnung) waren zu sehen. Leider waren am Montag die Collagen von Susan Illingworth bereits abgehangen. Dennoch gab es interessante Eindrücke in Modere Malerei und bildende Kunst.













Während des herrlichen Wetters in Leipzig lohnte sich ein Spaziergang zum Parkschloss im Herfurthschen Park mitten im Grünen.  Auch hier gab es ein abwechslungsreiches Musik- und Kulturprogramm.










Unter anderen waren hier die FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER (FDIO) in einer Show im Barocksaal zu erleben. „Aufgewachsen in der Diktatur (DDR), geschunden, gedemütigt, bestohlen und geknechtet, sind wir das Produkt der gleichzeitigt existierenden Tragödie und Komödie. Auch die Songs in deutscher Sprache, sprechen das ungeschminkt aus, was diese Band aussagen möchte. Es ging etwas verspätet los, es war eng, warm und die Begeisterung war nicht zu bremsen. 1987 wurde die Gruppe von Sänger Ray van Zeschau gegründet. Die Band vefolgte eine wechselhafte Geschichte. Das Engagement für Kunst und Film begleitete die Musik der Band.Umso interessanter war dieser Auftritt zum WGT 2026 in der besonderen Umgebung des Parkschlosses.









Timm Hindorff heißt der neue Sänger der Band Unzucht, die am Pfingstmontag in der Agra zu erleben war. Er hat die Band verändert. Die Songs klingen etwas anders, begeistern jedoch auch in der neuen Version. Gitarrist Daniel De Clercq stellte einen neuen Song aus seiner Feder vor. „NEIN“ geht zu Herzen, in die Seele und schaffte einen emotionalen Höhepunkt des Konzertes.










Weitere Höhepunkte folgten am letzten Tag mit Aesthetic Perfection aus den USA und Moonspell aus Spanien.

© Wolfgang Hesse










Auch dieser musikalische  Abschluss beweist zweifelsfrei:  Es war ein fantastisches WGT, das in die Erfolgsgeschichte eingehen wird.