19. Nocturnal Culture Night (NCN) lädt ein - (Aktualisierung 1.9.2026) - Rückblick NCN 18+2 (2025) Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Hesse   
Mittwoch, den 12. August 2026 um 00:00 Uhr
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19. Nocturnal Culture Night (NCN) lädt ein - (Aktualisierung 1.9.2026)
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Hier noch ein kleiner Rückblick zum letzten NCN 18+2 vom 5. bis 7. September 2025  mit einer Fotogalerie, erschienen bei Onlinemagazin Rezianer (Facebook)

Der Freitag, 6.September 2025

Das 18+2. NCN ist mit dem ersten Festivaltag gestartet. Am 15.30 Uhr begann das Musikprogramm auf vier Bühnen bis tief in die Nacht. Diesmal eröffneten Walliam Bleak und Auger den musikalischen Reigen. Leider musste die Show von The Beauty of Gemina wegen eines Notfalls auf der Amphi Bühne entfallen. Aber nächstes Jahr soll das nachgeholt werden. Pseudokrupp Projekt (Foto) waren der erste Höhepunkt des Tages. Viel Beifall und ein begeistertes Publikum waren der Lohn. Nico Schwappacher präsentierte Songs aus seinem neuen Album von Zwischenlichten, Dark Folk mit Tiefgang. Aus seiner Reihe der Depeche Mode Trilogie las Sascha Lange auf der Lesebühne. Zu Publikumslieblingen entwickelten sich Leichtmatrose und Tilly Electronics mit ihren mitreißenden Songs. Als Überraschung erwiesen sich A Split-Secound. Die tiefe Stimme und die emotionale Show waren einer der Höhepunkte am frühen Abend. Für die NCN-Besucher waren Placebo Effect das letzte Mal live zu erleben. Mit diesem Konzert verabschiedet sich die Band von ihrem deutschen Publikum. Wie immer überzeugte die Stimme von Axel Machens und seine außergewöhnliche Show, die einfach im Gedächtnis bleiben wird. Eine Hommage an David Bowie brachten Ground Control auf die Parkbühne. Alle Songs erklangen im eigenen Stil der Band und so entfachten sie ein ausgelassenes Fest vor der Bühne. Prayers beschlossen den Festivalfreitag auf der Amphi-Bühne. Was für eine außergewöhnliche Show kann man sagen. Rafael Reyes brachte den Gothic-Stil aus den USA in einer interessanten Musikmischung nach Deutzen. Für viele wird auch dieses Konzert zu den Höhepunkten des Jahres 2025 zählen. (Text: Wolfgang Hesse)

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Der Samstag, 6.September 2025

Der zweite Festivaltag beim NCN 2025 war wie immer ein zwölfstündiger Musikmarathon. Von 11.40 Uhr bis in die Nacht erwartete da Publikum Shows von bekannten Namen, die auch Neuentdeckungen enthielten. Große Headliner aus den 1980-er Jahren dominierten an diesem Festivaltag. Veranstalter Holger Troisch hat seine Helden der Vergangenheit auf die große Bühne gebracht. Nicht nur Right said Fred, sondern auch Men without Hats (Foto) brachten die Nostalgie und die Erinnerung auf das 18. NCN. Obwohl schon so lange im Musikgeschäft, haben die Musiker nichts an Dynamik eingebüßt und wurden im Amphi-Grund frenetisch gefeiert. Gefühlt kannte man jeden Song. Das macht das Besondere am NCN aus. Atlas Bird und Digital Sector eröffneten den Reigen. Das Festivalwetter war vom Feinsten und die Genres der dunklen Musik waren mit Fingerspitzengefühl ausgesucht. Darunter Ash Code aus der Schweiz oder Angels und Agony aus den Niederlanden. Klaus Gratzel gab mit seinem Projekt Rotoskop sein Debüt beim NCN. Den Platz vor der Kulturbühne füllten Jerome Reuter mit Rome und die immer wieder wunderbaren Hekate mit einem mitreißenden Programm. Der Besuchermagnet an diesem zweiten Tag waren zweifelsohne Kite. Lange vor dem Showbeginn gab es kaum noch ein Durchkommen zur Parkbühne. Letztendlich spielten die Schweden vor eine Riesenkulisse, in die die Laserstrahlen von der Bühne blitzten. Mit einer Mega-Lichtshow und ihren fatalistischen Sound konnten sie die Herzen erwärmen, auch wenn für einige, wegen der Sicht auf die Bühne, nur die Musik zählte. Parallel brachte der Belgier Johan Van Roy mit Suicide Commando die Waldbühne zum Beben. Der Samstag beim 18. NCN reiht sich lückenlos in die seit 2005 fortgeschrieben Erfolgsgeschichte ein. (Fotos: Wolfgang Hesse)

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Der Sonntag, 7. September 2025

Nun sind die drei Festivaltage des 18. NCN leider schon wieder Geschichte. Schön wars, so das Fazit. Doch waren die Höhepunkte des letzten Tages? Der gab es reichlich. Das seien zunächst mal SYZYGYX genannt, wobei die Show teils auf der Bühne, teil zwischen den Besuchern stattfand. Was war denn auf der Amphi-Bühne los? Pecadores aus Brasilien verwandelten die Bretter in eine Theaterkulisse. Musikalisch überzeugten mit wundervollem Darkfolk Norbert Strahl mit Stein und Blood and Sun aus den USA. Grendel, Reaper, Monya, The Mao Tse Tung Experience und FabrikC ließen die Herzen der Elektroanhänger höherschlagen. Nicht nur mit ihrer Musik überzeugtem die Künstlerinnen und Künstler, sondern auch die Bühne wurde zu ihrer Heimat in diesem Jahr wieder. Hell Boulevard und Frontmann Matteo zeigten, was Gothic Rock vom Feisten heißt. Viel Zuspruch fanden Twin Noir auf der Parkbühne. Ihr mitreißender Gitarrensound und deutschen Texte mit Tiefgang gingen in Ohren und Beine. Die beiden konnten vollends überzeigen. Heldmaschine fuhren mit ihrem Elektroscooter vor und eröffneten die Eiszeit, ihr neues Album, inmitten der Sonnenhitze des Sonntags auf der Amphi Bühne. Eine stimmungsvolle, doch auch sehr enge Atmosphäre, brachten She Past Away vor die Parkbühne. Gefühlt alle Gäste des Festivalsonntags wollten die Band sehen. Zumindest das Zuhören der Songs war von überall möglich. Teufel von Tanzwut brachte mit seiner Crew zum Abschluss noch einmal die Waldbühne zum Beben und das mit vielen aktuellen Songs vom neuesten Werk „Achtung Mensch!“. Hierbei haben Tanzwut ganz bewusst unsere Welt und die Gesellschaft auf Korn genommen. Höhepunkt, Abschluss und noch vieles mehr bildeten Camouflage (Foto) auf der Hauptbühne. Das nie enden wollende Hit-Feuerwerk zündeten die Helden der 80-er Jahre. Seine unbändige Energie gab Marcus Meyn mit seiner Stimme und seinen Bewegungen an die jubelnden Fans zurück. „Der Dank gehört euch!“ Damit verabschiedete Initiator und Veranstalter Holger Troisch seine Crew und die Festivalgäste zum Gruppenbild auf der Bühne. Auch diese Ausgabe wird sich in die Erfolgsgeschichte des NCN lückenlos einreihen. (Fotos: Wolfgang Hesse)

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Die NCN-Crew als Abschlussfoto mit einen besonderen Dank an alle Gäste!

Abschied von Jens mit Blumen, Kerzen und Gedenken

Das 18.NCN 2025, eines der schönsten Festivals der schwarzen Szene, überschattete letztes Jahr ein tragisches Ereignis am Rande, ein medizinischer Notfall. Am Freitag verstarb leider ein Besucher auf dem Gelände der Amphi Bühne. Er freute sich auf einer seiner Lieblingsbands „The Beauty of Gemina“, konnte sie aber leider nicht mehr erleben, denn sein Herz hörte auf zu schlagen. Auch sofortige Hilfe, die ihm zuteil wurde konnte ihn nicht retten. Mit Besonnenheit und Ruhe reagierte das NCN-Team und schloss für einige Zeit den Platz, wo es geschah. Die schwarze Szene trauert um Jens PASEMANN. Freundschaften und Herzenswärme verbanden viele mit ihm. Die Trauer gehört ebenso zum Leben, wie das Feiern. Aus diesem Grund initiierten einige Gäste eine Erinnerungsecke auf dem Gelände, wo mit Blumen und Kerzen an Jens gedacht werden konnte. Veranstalter Holger Troisch sagte unter Tränen: „Wir hatten in den letzten Tagen all unsere Kraft gebündelt, um euch ein schönes Festival präsentieren zu können.“ Musik ist der Schlüssel und unsere Szene steht zusammen, sagte Manja, eine der beiden Moderatorinnen. „Musik war auch sein Lebenselixier“. (Text und Foto: Wolfgang Hesse)


Vielen herzlichen Dank an das Team des NCN für die Fotoakkreditierung beim 18. NCN 2025.